Arbeitszeit

Unterrichtsverpflichtung

Unterrichtsverpflichtung

Lehrpersonen werden auf ein festes Pensum (Wochenlektionen bzw. Stunden pro Woche) angestellt.

Die Anzahl der Lektionen bzw. Stunden, für die eine Lehrperson kantonal entlöhnt wird, muss regelmässig wöchentlich erteilt werden. Dabei sind weder Kompensationen noch Durchschnittspensen möglich. Ein wöchentlich alternierendes Pensum ist nicht statthaft. Eine Ausnahme bildet die Kindergartenstufe. Zwei Lehrpersonen können sich den Mittwochvormittag abwechslungsweise abtauschen. Der Beschäftigungsgrad wird als Durchschnitt von zwei Wochen festgelegt.

Auf der Primar- und Sekundarstufe können nur ganze Wochenlektionen erteilt und verfügt werden. Eine Lektion dauert 45 Minuten.

Vollpensum

Das Vollpensum einer Lehrperson wird in den §§ 7 und 7a der Lehrpersonalverordnung geregelt. Aufgrund des erteilten Unterrichtspensums und des Vollpensums wird der Beschäftigungsgrad errechnet, der massgebend für die Lohnauszahlung ist. Das Vollpensum beträgt:

  • an Regelklassen der Kindergartenstufe 23 Stunden pro Woche
  • an Regelklassen der 1.-3. Klasse der Primarstufe (Unterstufe) 29 Wochenlektionen
  • an Regelklassen der 4.-6. Klasse der Primarstufe (Mittelstufe) 28 Wochenlektionen
  • an Regelklassen der Sekundarstufe 28 Wochenlektionen
  • in der Integrativen Förderung (IF) und an Besonderen Klassen (aller Stufen) 28 Wochenlektionen.

Altersbedingte Pensenreduktion

Gemäss § 9 der Lehrpersonalverordnung vermindert sich auf Beginn des Schuljahres, in dem die Lehrperson das 57. Altersjahr vollendet, ihr Vollpensum ohne Lohnkürzung um zwei Lektionen.
Lehrpersonen, die bisher im Vollpensum unterrichtet haben, werden auf ein neues, um zwei Lektionen reduziertes Pensum angestellt.
Bei einer Lehrperson im Teilpensum wird die altersbedingte Pensenreduktion anteilsmässig im Beschäftigungsgrad einberechnet.

Vikarinnen und Vikare erhalten einen höheren Lektionsansatz.

Fachlehrpersonen Handarbeit und Hauswirtschaft. Jährlich änderndes Pensum

Für Fachlehrpersonen der Handarbeit und Hauswirtschaft können jährlich ändernde Pensen geschaffen werden. Die Anstellungsverfügung enthält die minimale und maximale Lektionenzahl des Pensums. Die Abweichung zwischen minimaler und maximaler Lektionenzahl einer Fachlehrperson darf höchstens vier Wochenlektionen betragen. Änderungen innerhalb des jährlich ändernden Pensums können nur auf Beginn des Schuljahres vorgenommen werden. Sie sind der Lehrperson spätestens zwei Monate (31. Mai) vor Beginn des Schuljahres (1. August) mitzuteilen.

Minimale Unterrichtsverpflichtung für Schulleitende

Die Schulleitung ist nicht zum Unterrichten verpflichtet. Es ist aber möglich, neben der Anstellung als Schulleiterin oder Schulleiter - sofern ein entsprechendes Lehrdiplom vorliegt - zusätzlich eine Anstellung als Lehrperson zu übernehmen. Ein Unterrichtspensum muss zwingend fix im Stundenplan eingetragen und wöchentlich erteilt werden. Schulleitende dürfen ihre Unterrichtsverpflichtung nicht in Form von Vikariaten oder in Projektwochen erfüllen.