Neu definierter Berufsauftrag

Ressourcen kommunal

Betreuung

Wie werden zukünftig Tätigkeiten von Lehrpersonen in der Betreuung gehandhabt?

Das VSA kann Tätigkeiten einer Lehrperson in der Betreuung in einer Tagesschule (nicht in erweiterten Tagesstukturen) innerhalb des Berufsauftrages anerkennen. Die Schulpflege beantragt beim VSA diese zusätzlichen kommunalen Ressourcen. Rechtsgrundlage: § 10d Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 (LPVO; LS 412.311; Änderungen vom 18. März 2015)
→ Gesetzliche Grundlagen

Dabei ist zu beachten, dass der Gesamtbeschäftigungsgrad der Lehrperson nicht höher als 100 % sein darf und dass mindestens 60 % des Pensums als Unterrichtstätigkeit geleistet werden muss

Zusätzliche kommunale Ressourcen im Berufsauftrag

Für welche zusätzlichen Tätigkeiten von Lehrpersonen können die Gemeinden Ressourcen beantragen?

Das VSA kann gemäss dem neuen § 10 d der Lehrpersonalverordnung* weitere kommunale Ressourcen im Arbeitszeitmodell des neu definierten Berufsauftrags berücksichtigen. Dazu gehören Arbeitszeit für pädagogischen Informatiksupport, Quims-Beauftragte und Tätigkeiten in der Betreuung im Rahmen einer Tagesschule. Nötig ist eine Bewilligung des VSA auf Antrag der Schulpflege.

Generell ist die 60%-Regelung zu beachten: Eine Lehrperson muss von ihrer gesamten Netto-Arbeitszeit mindestens 60 % im Tätigkeitsbereich „Unterricht“ aufweisen. Bei einem Beschäftigungsgrad von 100 % und einer jährlichen Netto-Arbeitszeit von 1‘932 Stunden würden 20 Wochenlektionen (à 58 Std.) gerade ausreichen.

* Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 (LPVO; LS 412.311; Änderungen vom 18. März 2015)
→ Gesetzliche Grundlagen