Gegenseitiges Einvernehmen

Vereinbarung zwischen Lehrperson, Schulleiterin oder Schulleiter und Schulpflege

Das Arbeitsverhältnis kann in gegenseitigem Einvernehmen zwischen der Lehrperson, der Schulleiterin oder dem Schulleiter und der Schulpflege jederzeit beendet werden. Dabei ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen den beiden Parteien nötig. Die Schulpflege sendet die Austrittsverfügung zusammen mit der getroffenen Vereinbarung an das Volksschulamt.

Die Kompetenz bezüglich Lohns, Abfindung und bezahlten Urlaubs liegt beim Volksschulamt. Falls in der Vereinbarung derartige Punkte geregelt werden müssen, ist das Volksschulamt zwingend bei der Verhandlung und beim Abschluss der Vereinbarung mit einzubeziehen. Zu diesem Zweck wird der Schulpflege empfohlen, vorgängig mit dem Sektor Personal oder mit dem Sektor Beratung (in Konfliktfällen) Kontakt aufzunehmen.

Kündigung ausserhalb der Kündigungsfrist

Erfolgt eine Kündigung einer Lehrperson, einer Schulleiterin oder eines Schulleiters nicht innerhalb der vorgesehenen Frist und akzeptiert die Schulpflege die Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf den gewünschten Zeitpunkt, wird dies nicht als Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen, sondern als Kündigung durch Lehrperson bzw. Schulleiterin bzw. Schulleiter mit Abkürzung der Kündigungsfrist im gegenseitigen Einvernehmen (§ 17 Abs. 3 Personalgesetz) behandelt.