Weitere Gründe

Ablauf befristete Anstellung

Die befristete Anstellung läuft aus, ohne dass die Lehrperson, die Schulleiterin oder der Schulleiter bzw. die Schulpflege das Arbeitsverhältnis kündigt. Bei Weiterführung der Anstellung muss eine neue, in der Regel unbefristete Verfügung ´Anstellung´ ausgestellt werden.

Ein befristetes Anstellungsverhältnis ist grundsätzlich längstens für ein Jahr zulässig und gilt nach dessen Ablauf als unbefristet. Wird das Anstellungsverhältnis weiter verlängert, hat es die Wirkung eines unbefristeten Anstellungsverhältnisses.

Ausnahmen sind vorgesehen, wenn die Lehrperson nicht über die notwendige Qualifikation (z.B. fehlendes Lehrdiplom für die entsprechende Schulstufe) verfügt und daher auch befristet zum Schuldienst zugelassen ist. In diesen Fällen wird bis zum Abschluss der notwendigen Ausbildung die Anstellung jeweils auf ein Jahr befristet.

Beendigung nach Mutterschaftsurlaub

Möchte die Lehrerin oder die Schulleiterin nach dem Mutterschaftsurlaub von der kantonalen Anstellung zurücktreten, endet das Arbeitsverhältnis mit dem letzten Tag des bezahlten Mutterschaftsurlaubes. Ein Schulferienanteil wird in diesem Fall nicht berechnet.

Wurde zunächst die Verlängerung des Mutterschaftsurlaubs mit einem unbezahlten Urlaub und der Wiederaufnahme der Tätigkeit vorgesehen und nachträglich die Beendigung des Arbeitsverhältnisses beschlossen, wird der unbezahlte Urlaub widerrufen und das Arbeitsverhältnis auf dem letzten Tag des bezahlten Mutterschaftsurlaubes beendet.

Entlassung invaliditätshalber

Für die (teilweise) Entlassung invaliditätshalber ist das Volksschulamt zuständig.

Ist eine Lehrperson, eine Schulleiterin oder ein Schulleiter während mehr als drei Monaten arbeitsunfähig, veranlasst der Sektor Beratung des Volksschulamtes eine vertrauensärztliche Abklärung. Eine (teilweise) Entlassung invaliditätshalber kann nur aufgrund der Resultate der vertrauensärztlichen Abklärung vollzogen werden.

Die (teilweise) Entlassung invaliditätshalber wird durch den Sektor Beratung des Volksschulamtes verfügt und erfolgt auf Ende eines Monats oder auf Ende Schuljahr (31. Juli). Dabei wird die Dauer der ordentlichen Lohnfortzahlung nicht verkürzt. 

 

Auflösung aus wichtigen Gründen ("Fristlose Entlassung")

Als Grund für die fristlose Auflösung aus wichtigen Gründen gilt jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht einmal mehr bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist zumutbar ist. Grundsätzlich rechtfertigen nur Straftaten sowie besonders schwere Berufspflichtverletzungen eine fristlose Entlassung.

Es wird empfohlen, in solchen Fällen mit dem Sektor Beratung des Volksschulamtes vorgängig Kontakt aufzunehmen.
 

Tod

Stirbt eine Lehrperson, eine Schulleiterin oder ein Schulleiter, eine Vikarin oder ein Vikar, muss der Sektor Personal des Volksschulamtes unverzüglich kontaktiert werden. Das Volksschulamt erledigt die Administration und die damit verbundene Lohnzahlung.

Der Lohn wird für den Sterbemonat weiter ausgerichtet. Sind Hinterbliebene im Sinne der Bestimmungen über die Versicherungskasse des Staatspersonals (BVK) vorhanden, wird der Lohn darüber hinaus für die darauf folgenden zwei Monate ausgerichtet (Lohnnachgenuss).

Die Kinderzulagen werden für den Sterbemonat und die drei darauf folgenden Monate ausgerichtet.

Informationen betreffend Ehegatten- und Waisenrente oder Todesfallsumme sind bei der Versicherungskasse für das Staatspersonal (BVK) erhältlich.