Vikariatsabordnung

Für Lehrpersonen

Das Volksschulamt ordnet ein kantonales Vikariat ab, wenn eine Lehrperson aufgrund einer Absenz den Unterricht nicht erteilt und die Abwesenheit mehr als 3 Tage dauert. Wird während der Absenz der Lehrperson ein Erwerbsersatz (EO) ausgerichtet (z.B. Militärdienst, J+S-Leiterkurs), wird das kantonale Vikariat auch für eine kürzere Dauer eingerichtet.

Für kürzere Abwesenheiten dürfen die Schulpflegen auf eigene Kosten ein Kurzvikariat einrichten. Spetten (also die Stellvertretung durch amtierende Lehrpersonen) ist nur in unvorhergesehenen Fällen (z.B. Krankheitsabsenz) möglich.

Für Schulleiterinnen und Schulleiter

Für Schulleiterinnen und Schulleiter wird wie folgt eine Stellvertretung eingerichtet:

  • bei unvorhergesehener Abwesenheiten ab der 2. Woche
  • bei vorhergesehener Abwesenheiten von mehr als drei Schulwochen ab der 1. Woche

In der Regel übernimmt dazu eine amtierende Lehrperson, die Co-Schulleitung oder eine Schulleitung einer anderen Schuleinheit Aufgaben der ausfallenden Schulleitung. Dazu reduziert sie ihr Unterrichtspensum. Für das Unterrichtspensum ordnet das Volksschulamt eine Vikarin oder einen Vikar ab.
Ausnahmsweise und nach vorgängiger Bewilligung des Volksschulamtes kann v.a. bei längeren Absenzen auch die Anstellung einer Schulleitungsaushilfe vorgesehen werden.

Die Schulpflegen dürfen bei kürzeren Abwesenheiten nicht auf eigene Kosten eine Stellvertretung einrichten.

Vikariatsdauer

Ist die Dauer der Stellvertretung bekannt (z.B. Weiterbildungsurlaub), wird das Vikariat mit einem Enddatum abgeordnet. Bei ungewisser Dauer (z.B. Krankheit) wird beim Vikariat kein Enddatum angegeben.