Ziele

Übergeordnete Ziele des neuen Lehrplans

Mit dem neuen Lehrplan für die Volkschule setzt der Kanton Zürich im Auftrag von Volk und Ständen Artikel 62 der Bundesverfassung um. Der Artikel verlangt, dass die Kantone die Ziele der Volksschule einander angleichen. Die folgenden übergeordneten Ziele stehen dabei im Vordergrund:

  • Mit dem Lehrplan 21 werden die ersten nationalen Bildungsziele (Bildungsstandards) in den deutschschweizer Kantonen eingeführt. 
  • Er dient als Grundlage für die Koordination und die Entwicklung der Lehrmittel für die deutschsprachige Schweiz und der Instrumente zur Standortbestimmung und Förderung.
  • Der gemeinsame Lehrplan trägt zur Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen bei.
  • Der neue Lehrplan erleichtert den Wohnortswechsel von Familien mit schulpflichtigen Kindern.
  • Der Lehrplan orientiert Eltern und Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler, die Abnehmer der Sekundarstufe II, die Pädagogischen Hochschulen und die Lehrmittelschaffenden über die in der Volksschule zu erreichenden Kompetenzen
    und schafft damit Transparenz.  

Unterrichtsbezogene und inhaltliche Ziele des neuen Lehrplans

Mit dem neuen Lehrplan wird den Schulen und Lehrpersonen ein zeitgemässes Instrument in die Hand gegeben, das sie darin unterstützt, guten Unterricht zu erteilen. Konkret bedeutet dies:

  • Der Lehrplan trägt zur Erhaltung und Steigerung der Qualität des Unterrichts an der Volksschule bei. Er schliesst an Unterrichtsmethoden an, die an vielen Schulen bereits heute zum Einsatz kommen und in den Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen seit längerem vermittelt werden. Die Kompetenzorientierung wurde im Kanton Zürich im Rahmen der Konsultation im Jahr 2013 breit unterstützt.
  • Inhaltlich nimmt der Lehrplan aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft auf: Er setzt neue Akzente in Medien und Informatik sowie im Bereich Wirtschaft, Arbeit und Haushalt, wo Themen wie Geld, Budget und Freizeitgestaltung verstärkt Eingang finden.