Mensch und Umwelt

Im Unterrichtsbereich «Mensch und Umwelt» lernen die Schülerinnen und Schüler an Beispielen sich selbst, den Mitmenschen, Formen des menschlichen Zusammenlebens und die Umwelt kennen und verstehen. Dabei stellen sie fest, dass dem menschlichen Forschungs- und Fassungsvermögen Grenzen gesetzt sind. Hinter diesen Grenzen suchen sie aber auch Zusammenhängen nachzuspüren, die nicht mess- und fassbar sind.

Das Ziel aller Beschäftigung in «Mensch und Umwelt» ist, eine mündige, dem Ganzen verpflichtete Haltung entstehen zu lassen, welche die Schülerinnen und Schüler veranlasst, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Umweltschulen – Lernen und Handeln

„Wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt und Gesellschaft. Wir fördern umweltbewusstes und zukunftsorientiertes Lernen und Handeln. “ Zürcher Volksschulen für dieses wichtige Anliegen zu gewinnen und sie in der kreativen Umsetzung zu unterstützen, ist das Ziel des Projekts „Umweltschulen – Lernen und Handeln“. Das Projekt ist eine Initiative der beiden Stiftungen Mercator Schweiz und Umweltbildung Schweiz und wird durch die Bildungsdirektion Kanton Zürich unterstützt.

Kern des Projektes bildet das Netzwerk Umweltschulen. Dieses bietet Schulen die Möglichkeit, sich im Rahmen ihrer laufenden Schul- und Unterrichtsentwicklung systematisch mit Umweltthemen auseinanderzusetzen. Zum Beispiel:

  • Ökosystem Wald - mit allen Sinnen erleben und erforschen! 
  • Was hat der Klimawandel mit unserer Schule zu tun?
  • Esskultur an unserer Schule – bio?-logisch!
  • Unser Pausenplatz: Asphaltwüste oder Naturerlebnis?

Dabei werden die Schulen von der Beratungsstelle Umweltschulen individuell begleitet. Ergänzend erhalten sie finanzielle Unterstützung, Zugang zu spezifischen Weiterbildungen sowie Austauschmöglichkeiten mit anderen Umweltschulen. Die Website www.umweltschulen.ch liefert Informationen und Ideen für die Praxis.

Auf zur Umweltschule!

Das Projekt richtet sich an Volksschulen im Kanton Zürich vom Kindergarten bis zur Sekundarschule. Interessiert? Informieren Sie sich auf der Website www.umweltschulen.ch oder melden Sie sich bei der Beratungsstelle. Einstiegsmöglichkeiten in das Netzwerk bieten sich von jetzt bis Anfangs Schuljahr 2014/2015.

Kontakt: Beatrix Winistörfer „Umweltschulen – Lernen und Handeln“,
Telefon (Mo-Do) 076 575 11 72, b.winistoerfer@umweltschulen.ch

Sexualerziehung

Im Rahmen der Zielsetzungen des Lehrplans sind die Lehrpersonen verpflichtet, Aspekte der Sexualerziehung in ihren Unterricht einzubauen. Ziele und Inhalte sind insbesondere zu finden im Bereich „Mensch und Umwelt“ im Unterrichtsgegenstand „Lebenskunde und Realien“ und dort unter dem Inhaltsaspekt „Individuum und Gemeinschaft“.

Die Verantwortung für die Sexualerziehung liegt in erster Linie bei den Eltern beziehungsweise den Erziehungsverantwortlichen der Kinder. Die Volksschule unterstützt und ergänzt die elterliche Sexualerziehung im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages. Eltern sollen vorab informiert werden, wenn im geplanten Unterricht Themen angesprochen werden, die als Eingriff in ihre Erziehungsverantwortung wahrgenommen werden könnten.

Zur Unterstützung der Lehrpersonen für die Planung und Umsetzung von lehrplanbasierter Sexualerziehung und von HIV/Aidsprävention im Unterricht stehen Planungshilfen zur Verfügung. Sie liegen in stufenspezifischen Varianten für die Mittel- und Sekundarstufe vor und sind Teil der Planungshilfen „Gesundheitsförderung und Prävention“. Die Planungshilfen enthalten unter anderem Angaben zu geeigneten Unterrichtsmaterialien.

Kinderparcours "Mein Körper gehört mir"

Die vom Lotteriefonds und der Bildungsdirektion unterstützte Sonderausstellung zur Prävention sexueller Ausbeutung kann von den Schulen gebucht werden. Informationen erhalten Sie unter www.kinderparcours.ch