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Sprachen
Literalität
Ziele und Angebote
Wenn Schülerinnen und Schüler gut mit schriftlichen Texten umgehen können, trägt dies wesentlich zu ihrem Lernerfolg bei. Den Schulen wird deshalb empfohlen, die Förderung von Lesen, Schreiben und Wortschatz als pädagogischen Schwerpunkt in ihr Schulprogramm aufzunehmen. Schulen, die diesen Schwerpunkt wählen, können besondere kantonale Angebote nutzen.
Was ist mit Literalität gemeint?
Literalität umfasst neben dem Lesen und Leseverstehen ein ganzes Bündel weiterer Kompetenzen. Dazu gehört das Schreiben, insbesondere die Kompetenz, einen eigenen Text zu planen, zu produzieren und zu überarbeiten. Wichtig ist auch ein umfassender Wortschatz. Dabei geht es vor allem um die Kenntnis der differenzierten Bedeutung von Wörtern und um deren korrekten Gebrauch. Zu den literalen Kompetenzen gehören weiter das Sprechenkönnen über Texte, das Vortragen und Präsentieren, das Wissen um die Eigenschaften unterschiedlicher Textsorten und das Finden, Ordnen und Verarbeiten von Informationen (Information Literacy).
Sachmedien
Für Lehrpersonen der Sekundarstufe hat das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, unterstützt vom Volksschulamt, eine kostenlose Online-Publikation zum Thema "Lesen von Sachmedien" herausgegeben.
Spielgeschichten
Für Lehrpersonen der Primarstufe steht die kostenlose Online-Publikation "Spielgeschichten" zur Verfügung, herausgegeben von der Pädagogischen Hochschule Zürich und dem Volksschulamt. Sie beschreibt das sprachfördernde Potenzial von CD-ROMs mit berühmter Kinderliteratur und ihren Einsatz in Unterricht und Freizeit
Antolin
Das Online-Portal zur Leseförderung Antolin ist für Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse konzipiert.
Mehrsprachige Materialien
- Bekannte Märchen übersetzt in verschiedene Sprachen www.elternmitwirkung.ch.
- Weitere zweisprachige Märchen http://www.iik.ch/jubilaumsgeschenk/
- Mehrsprachige Materialien aus QUIMS und HSK Plus (z.B. übersetzte Bilderbuchtexte)http://sims.educanet2.ch/info/.ws_gen/?1
Die Broschüre „Mehrsprachig und interkulturell“ beschreibt, wie die Schule in Zusammenarbeit mit dem HSK-Unterricht die Mehrsprachigkeit produktiv nutzen kann.
Handbuch „Sprachenvielfalt in Schule und Bibliothek“. Anregungen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek im multikulturellen Umfeld: Bibliomedia Schweiz.
- Broschüre - Sprachförderung für eine mehrsprachige Schülerschaft (PDF, 61 kB)
- Fachstelle Schule & Kultur, Volksschulamt
- Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien
- Zentrum Lesen FHNW
- Bibliomedia
- Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK)
- Sprachförderung in mehrsprachigen Schulen (sims)
Weitere Informationen
Kontakt
Volksschulamt, Interkulturelle Pädagogik
Franziska Bischofberger
Walchestrasse 21, 8090 Zürich
Telefon
043 259 53 61 (Sekretariat)
Fax
043 259 51 31
E-Mail
ikp@vsa.zh.ch
