Grundstufe

Die Grundstufe ist ein Schulversuch, der seit Sommer 2004 in 27 Gemeinden des Kantons Zürich durchgeführt wird. In der Grundstufe werden die beiden Jahre des Kindergartens und die erste Klasse der Primarstufe versuchsweise zu einer neuen Schulstufe zusammengefasst. Für die Arbeit in der Grundstufe bilden der Lehrplan Kindergarten und die Lehrziele der ersten Klasse die Grundlage. In rund der Hälfte der Unterrichtszeit werden die altersgemischten Kindergruppen von zwei Lehrpersonen gemeinsam im Teamteaching unterrichtet.

Im Frühling 2010 kam die Volksinitiative „prima-Initiative“ zu Stande, welche die Weiterentwicklung des Kindergartens in Richtung einer flächendeckenden Umsetzung der Grund- oder Basisstufe verlangt. Im Sommer 2010 wurde der Schlussbericht der EDK-Ost zum Projekt „4bis8“ veröffentlicht. Der Regierungsrat verlängerte ebenfalls im Sommer 2010 den bis Sommer 2012 begrenzten Versuch bis Sommer 2014.

Der Regierungsrat hat am 28. September 2011 dem Kantonsrat zwei Gesetzesvorschläge vorgelegt.
Variante A sieht die flächendeckende Einführung der Grundstufe im Sinne der "prima-Initiative" vor und würde zu jährlich wiederkehrenden Mehrkosten von 62 Mio. Franken führen.
Variante B überlässt den Gemeinden die Wahl zwischen dem Kindergarten und der Grundstufe. Die Kosten pro Schülerin und Schüler würden sich um gut 600 Franken jährlich erhöhen, wovon vier Fünftel zu Lasten der betreffenden Gemeinden anfallen.

Der Kantonsrat wird bis spätestens August 2012 über die beiden Vorlagen entscheiden. Eine allfällige Volksabstimmung findet spätestens am 3. März 2013 statt.

Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen - mit Anpassungen aufgrund des neuen Volksschulgesetzes - gelten auch für die Verlängerungsphase.

Informationen für Eltern

Broschüre, Schulorte, Elterngespräch

Wie wird in der Grundstufe beurteilt? - Zeugnisreglement

Angebote für Kinder mit besonderen Bedürfnissen