Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS)

Schulentwicklung und Unterstützung

Im Programm QUIMS verstärken Schulen mit ausgeprägt multikultureller Zusammensetzung die Förderung der Sprache, des Schulerfolgs und der sozialen Integration. Sie werden dabei fachlich und finanziell unterstützt.

QUIMS im Volksschulgesetz (VSG)

Kanton, Schulgemeinden und Schulen haben laut Volksschulgesetz den Auftrag, dort zusätzliche Massnahmen durchzuführen, wo viele Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Erstsprache und aus den unteren Sozialschichten unterrichtet werden. Ziel ist eine gute „Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS)“. Auch diese Schulen sollen ein hohes Leistungsniveau, gerechte Bildungschancen und die Integration aller Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Zu diesem Zweck führen sie QUIMS-Massnahmen durch.

Welche Schulen sind beteiligt?

Seit Schuljahr 2008/09 bildet ein Mischindex die Grundlage für eine Beteiligung am Programm QUIMS.
Der Index wird aus dem Durchschnitt des Anteils an fremdsprachigen und des Anteils an ausländischen Schülerinnen und Schülern einer Schule berechnet.
Beteiligt werden Schulen, die einen Mischindex von 40% und mehr aufweisen.

Gesamthaft wird QUIMS gegenwärtig in rund 90 Schulen im Kanton umgesetzt. Weitere Schulen, die den Grenzwert von 40% neu überschreiten, werden alle zwei Jahre aufgenommen (das nächste Mal im Sommer 2012).

Die wichtigsten Elemente von QUIMS

  • lokale Schulprogramme mit QUIMS-Schwerpunkten
  • kantonale finanzielle Beiträge für alle Schulen mit einem Mischindex ab
    40 Prozent
  • Beratung, Weiterbildung

QUIMS-DVD "Schulerfolg für alle"

Im Zentrum des Films, der das Programm QUIMS in seinen Grundzügen porträtiert, stehen drei QUIMS-Schulen, die Einblick in ihre konkrete Arbeit geben.

Bezug: QUIMS, Volksschulamt, Walchestr. 21, 8090 Zürich, ikp@vsa.zh.ch