Neu Zugezogene

Flüchtlingskinder

Schulung von Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen

Die folgenden Dokumente informieren über die Einschulung von Kindern und Jugendlichen aus dem Asylbereich:

Gemäss Volksschulgesetz und Finanzverordnung gelten folgende Regelungen:

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die in einem Durchgangszentrum für Asylsuchende wohnen (erste Phase des Aufenthaltes), besuchen nach Möglichkeit die Schulen der Standortgemeinde. Der Kanton leistet einen Pauschalbeitrag pro Schüler und Jahr. Das Volksschulamt, Sektor Interkulturelle Pädagogik, stellt den Gemeinden das entsprechende Formular direkt zu. Ist der Besuch der öffentlichen Schule nicht möglich, besuchen die Kinder und Jugendlichen des Asylbereichs eine eigens dafür geschaffene Aufnahmeklasse Asyl in einem Durchgangszentrum oder in der Gemeinde. Das Einrichten von Aufnahmeklassen Asyl erfolgt in Absprache zwischen der Bildungsdirektion, der Sicherheitsdirektion und der Schulpflege der Standortgemeinde und muss in jedem Einzelfall von der Bildungsdirektion vorgängig bewilligt werden. Die Besoldungs- und Sozialleistungskosten der Lehrpersonen der Aufnahmeklassen Asyl übernimmt der Kanton.

In der zweiten Phase ihres Aufenthaltes werden die Kinder und Jugendlichen auf die Gemeinden im Kanton verteilt. Sie werden mit den gleichen Rechten und Pflichten wie andere fremdsprachige Kinder und Jugendliche in die Schulen der Gemeinde aufgenommen. Für die zweite Phase leistet der Kanton keine Beiträge an die Schulung.