Neu Zugezogene

Flüchtlingskinder

Wie werden Kinder und Jugendliche aus dem Asylbereich eingeschult?

Die Kinder und Jugendlichen, die in einem Zentrum des Asyl-und Flüchtlingsbereichs 
wohnen (erste Phase des Aufenthaltes), besuchen in der Regel eine eigens dafür geschaffene Aufnahmeklasse Asyl. Das Einrichten von Aufnahmeklassen erfolgt in Absprache zwischen der Bildungsdirektion, der Sicherheitsdirektion und der Schulpflege
der Standortgemeinde und muss in jedem Einzelfall vorgängig von der Bildungsdirektion bewilligt werden. Die Besoldungs- und Sozialleistungskosten der Lehrpersonen der Auf-
nahmeklassen Asyl sowie weitere Kosten übernimmt der Kanton. Wenn schulpflichtige Kinder und Jugendliche eine Regelklasse oder Aufnahmeklasse der Standortgemeinde besuchen, leistet der Kanton einen Pauschalbeitrag pro Schüler und Jahr (Staatsbeitrag).

In der zweiten Phase ihres Aufenthaltes werden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien den Gemeinden im Kanton zugewiesen. Sie werden mit den gleichen Rechten und Pflichten wie andere schulpflichtige Kinder und Jugendliche in die Schulen der Gemeinde aufgenommen. Für diese zweite Phase leistet der Kanton keine spezifischen Beiträge an die Schulung.
Das Volksschulamt empfiehlt, auch 17-Jährige einzuschulen.

Pädagogische und organisatorische Informationen

Lerndokumentation zu den Einschulungsstationen: Kinder und Jugendliche aus dem Asylbereich wechseln häufig mehrfach innert kurzer Zeit die Klassen und Schulen. Die nachstehende Lerndokumentation unterstützt die Schulen dabei, die Übergänge von einer zur nächsten Station gut zu begleiten. Sie besteht aus drei Teilen und kann von den Schulen an ihre lokalen Bedürfnisse angepasst werden. 

Rechtliche Grundlagen