Sonderschulung

Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf, die aufgrund einer Behinderung mit den sonderpädagogischen Angeboten der Regelschule nicht ihren Möglichkeiten entsprechend gefördert werden können, werden im Rahmen der Angebote der Sonderschulen gefördert. Sonderschulen zeichnen sich durch ein spezifisches Know-how aus und gewährleisten dadurch, dass die Kinder mit besonderem Bildungsbedarf von kompetenten Fachteams betreut werden. Die Sonderschulung umfasst Unterricht, Therapie, Erziehung, Betreuung und Transport. Für die Zuweisung zur Sonderschulung sind die Schulpflegen verantwortlich.

Grundlagen, Regelungen und Finanzierung der Angebote der Sonderschulung im Kanton Zürich

Projekt Totalrevision KJG / Anpassungen VSG

Im Rahmen der Totalrevision des Kinder- und Jugendheimgesetzes (KJG) und den damit verbundenen Anpassungen des Volksschulgesetzes (VSG) werden drei neue zentrale Steuerungsinstrumente der Sonderschulung erarbeitet:

  • Versorgungsplanung
  • Leistungsvereinbarungen
  • Pauschalfinanzierung

Nach der Vernehmlassung der Gesetzesvorlage 2014 wird die überarbeitete Fassung 2015 im Regierungsrat und danach im Kantonsrat beraten und verabschiedet.
Zur Zeit werden die fachlichen Grundlagen für die Anpassungen der Verordnungen und Richtlinien erarbeitet. Dazu sind Vertretungen der Sonderschulen und weitere Beteiligte in Begleitgruppen miteinbezogen. An Informationsveranstaltungen wird regelmässig über den aktuellen Stand der Arbeiten informiert.

Präsentation zur Informationsveranstaltung JFG/VSG vom 4. März 2015

Präsentation zur Informationsveranstaltung JFG/VSG vom 15. April 2015

Präsentation zur Informationsveranstaltung KJG/VSG vom 1. September 2015

Präsentation zur Informationsveranstaltung KJG/VSG vom 13. Januar 2016

Mailbriefkasten

Während des ganzen Jahres nehmen wir Ihre Ideen, Anregungen und Anliegen laufend per E-Mail entgegen. Diese werden systematisch ausgewertet und fliessen in die Entwicklungsarbeiten mit ein: sonderpaedagogisches@vsa.zh.ch (Betreff: Anpassungen VSG).

 

Monitoring

Die Zahl der Sonderschülerinnen und -schüler ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Zuständig für die Zuweisung zu einer Sonderschulung sind die Schulgemeinden und insbesondere die Schulpflegen. Im Rahmen des Monitorings bietet das Volksschulamt (VSA) den Schulgemeinden Unterstützung bei der Steuerung des sonderpädagogischen Angebots, um die Sonderschulungsquote zu stabilisieren oder zu reduzieren. Beim Monitoring spiegelt das VSA den Schulgemeinden ihre Sonderschulungen in Bezug auf quantitative und qualitative Aspekte.

Das Monitoring beinhaltet ein zweistufiges Verfahren:

  • 1. Stufe: Das VSA spiegelt allen Schulgemeinden jährlich steuerungsrelevante Daten.
  • 2. Stufe: Liegt die Gesamt-Sonderschulungsquote einer Schulgemeinde über 3.5 %, bietet das VSA Unterstützung für die Analyse und Stabilisierung oder Reduktion der Sonderschulungsquote. Es erfolgt eine detaillierte quantitative und qualitative Analyse, die auch andere Kennzahlen (z.B. Finanzen) und Qualitätsmerkmale umfasst sowie die Definition der Zielsetzungen und Massnahmen.

Psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung

Pensenpool für Tagessonderschulen

Das Pensenpoolmodell ist ein Arbeitsmittel zur Berechnung des Stellenplans einer Tagessonderschule.
Zur Ermittlung und Zuweisung von Personalressourcen an die einzelnen Tagessonderschulen wurden Kategorien von gleichartigen Schulen gebildet:

- Typus A: Kinder mit besonderen Strukturbedürfnissen
- Typus B: Kinder mit intensiven Förder- und Pflegebedürfnissen
- Typus C: Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen

Die Tagessonderschulen beantragen ihre Stellen jährlich mit dem Pensenpoolformular bis Ende April an sonderpaedagogisches@vsa.zh.ch.