Zuweisungsverfahren

Abklärungen

Schulpsychologische Abklärung

Einer Abklärung geht in der Regel ein schulisches Standortgespräch voraus.

Eine schulpsychologische Abklärung wird durchgeführt, wenn:

  1. die Schülerin oder der Schüler einer Sonderschulung zugewiesen werden soll,
  2. von den Beteiligten im schulischen Standortgespräch keine Einigung über die sonderpädagogische Massnahme erzielt werden kann,
  3. Unklarheiten bestehen.

In diesen Fällen ist die schulpsychologische Abklärung sowohl ein Recht als auch eine Pflicht.

Weitere Abklärungen

Abklärungen werden im Verfahren schulische Standortgespräche vereinbart. Bei Uneinigkeit, Unklarheit oder Zuweisung zur Sonderschulung wird eine schulpsychologische Abklärung durchgeführt.

Der zuständige schulpsychologische Dienst veranlasst gemäss § 38 Abs. 3 VSG eine Abklärung durch Fachleute, wenn besondere, vor allem medizinische, logopädische oder psychomotorische Kenntnisse notwendig sind. Die Bildungsdirektion bezeichnet diese Fachleute für die Abklärungen (§ 25 Abs. 3 und 6 der Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen (VSM) vom 11. Juli 2007).

Hals-Nasen-Ohrenärztliche (HNO) Untersuchung bei Kindern mit Sprachstörungen.

Das Volksschulamt empfiehlt als Voraussetzung für eine logopädische Therapie eine HNO-Untersuchung durchführen zu lassen. Die Kosten der Abklärung werden durch die Krankenkassen übernommen.